Ein zweites Zuhause für 20 Kinder 

Die „Kindertafel“ im Paul-Gerhardt-Haus bietet viel mehr als ein Mittagessen 

Lüneburg. In der Paul-Gerhardt-Kirche hat die Küsterin nicht nur den Überblick über die Kirche, sondern auch über die Küche. Denn von montags bis freitags wird das Gemeindehaus ab 13 Uhr zum zweiten Zuhause für bis zu 20 Kinder aus der Umgebung. Sie essen hier Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben, erhalten Nachhilfe und können basteln, malen, lesen, spielen und toben: Das alles bietet die „Kindertafel“. 

Die „Kindertafel“ des Paul-Gerhardt-Hauses in der Bunsenstraße ist weder das Pendant der bekannten „Lüneburger Tafel“ Im Tiefen Tal noch ist sie eine Ausgabestelle für ein warmes Essen. „Wir sind im Haus ein Ort für Nachbarschaft und Begegnung“, sagt Antje Stoffregen. Die Diakonin leitet seit einem Jahr die „Kindertafel“, und ihr ist der Gedanke von Gemeinschaft besonders wichtig. „Wenn bei uns Kinder und Senioren des Stadtteils zusammen spielen, sich kennen lernen und sich dann im Bus treffen und grüßen, ist das wunderbar.“ 

Gleichzeitig wirke die Arbeit der „Kindertafel“ auf die gesamte Familie, weiß Antje Stoffregen. „In erster Linie geht es uns darum, die Kinder zu fördern. Gleichzeitig entsteht Kontakt zu den Eltern, und dadurch ist es automatisch eine Förderung für die ganze Familie.“ So besucht zum Beispiel eine Mutter nicht nur das Eltern-Café, sondern kommt auch zum Singen und zur Gymnastik ins Paul-Gerhardt-Haus, weil sie hier Kontakt hat und Deutsch sprechen kann. Zusätzlich gibt es Deutschunterricht für Eltern. 

Denn viele Mädchen und Jungen besitzen einen Migrationshintergrund, sie kommen aus elf verschiedenen Nationalitäten. Sie gehen größtenteils zur Igelschule und zur Anne-Frank-Schule. „Wir kooperieren eng mit den Schulen“, sagt Antje Stoffregen. „Erstklässler erhalten eine extra Förderung, auch für Ältere gibt es Nachhilfe. Außerdem hat jedes Kind einen Lesepaten. Die Kinder lernen auf diese Weise wirklich schnell Deutsch.“ 

Am Freitagmittag ist das Paul-Gerhardt-Haus offen für die gesamte Nachbarschaft: Da ist „Essenszeit für alle“ – gegen Spende. Zum ersten Mal hat das Team in diesem Jahr außerdem einen Flohmarkt für Schulmaterial organisiert. „Denn die einen haben zu viele und die anderen zu wenig“, sagt Stoffregen. Und im Advent gibt es einen Geschenkebasar – gebrauchte Spielsachen werden günstig verkauft und im Anschluss hübsch verpackt. 

Rund 50 Ehrenamtliche zwischen 17 und 82 Jahren, von Schülern über Studierende und Berufstätige bis zu Rentnerinnen, machen das möglich: „Das ist ein echter Schatz.“ Aber Ehrenamt braucht auch immer Hauptamt, und das Angebot der „Kindertafel“ ist für die Familien kostenlos. Antje Stoffregen ist daher dankbar und begeistert, dass die Wohnungsgenossenschaft Lüneburg anlässlich ihres 100. Geburtstages ihre Mieter hat entscheiden lassen, welche Lüneburger Einrichtungen mit jeweils 10.000 Euro unterstützt werden. „Das ist wunderbar“, sagt die Diakonin. „Das Geld hilft uns sehr dabei, unseren ganz normalen Alltag für die Kinder gut zu sichern. Dass so viele Menschen an uns denken, rührt uns sehr. Vielen, vielen Dank!“ 

Die „Kindertafel" im Paul-Gerhardt-Haus bietet Grundschulkindern nicht nur täglich ein Mittagessen, sondern auch Hilfe bei den Hausaufgaben. 

 
   
   
  

Ab ins Grüne 

Die Herberge und das Stövchen pachten Gärten für ihre Klienten 

 

Lüneburg. Jeden Donnerstag geht’s in den Garten: Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele. „Etwas anderes sehen, an einem anderen Ort sein, das ist wichtig für unsere Klienten“, sagt Michael Elsner, Vorstandsvorsitzender des Lebensraums Diakonie e.V.. Sowohl das Stövchen in der Heiligengeiststraße als auch die Herberge plus Beim Benedikt besitzen daher grüne Außenstellen: Der Verein pachtet Schrebergärten am Meisterweg und am Kalkberg. 

Plopp, plopp, „,uh, das war knapp!“ In der Doppelparzelle am Meisterweg sind seit kurzem neue Geräusche zu hören: Eine Tischtennisplatte bringt im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in den Garten. „Den Wunsch gab es schon lange“, sagt die ehemalige Stövchen-Leiterin Marlene Stierl, die das Gartenprojekt in ihrem Ruhestand weiter betreut. Endlich ist er in Erfüllung gegangen: Für 5.000 Euro kann die psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle ihren Garten aufwerten – dank einer Spende in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, die der Lebensraum Diakonie e.V. von der  Wohnungsgenossenschaft Lüneburg bekommen hat. Anlässlich ihres 100. Geburtstages ließ die Genossenschaft ihre Mieter entscheiden, welche zehn Einrichtungen in diesem Jahr jeweils 10.000 Euro erhalten sollen – und die Wahl fiel unter anderem auf das Stövchen und die Herberge plus.

 

Neben der Tischtennisplatte ist am Meisterweg noch die Anschaffung von zwei E-Bikes geplant, damit auch körperlich eingeschränkte Frauen und Männer den Weg zum Garten als kleine Fahrradtour zurücklegen können. „Das zeigt unseren Klienten, dass sie nicht alles durch ihre Erkrankung verloren haben“, sagt Marlene Stierl. „Ein sehr wichtiger Aspekt für das eigene Zutrauen, die Stabilisierung und Verselbstständigung.“ 

 

An der frischen Luft können die Stövchen-Gäste hier außerdem mit Materialien arbeiten, die an der Heiligengeiststraße zu viel Dreck machen würden: So verzieren zum Beispiel Platten aus Mosaiksteinen den Rasen, neben den Hochbeeten stehen Holzstäbe voller selbst gebrannter und glasierter Tonkugeln. Selbst beim Toilettenhäuschen haben die Besucher mit angepackt: gemeinsam mit Schülern der Berufsbildenden Schule. 

 

Die zweite Hälfte der Spende geht in den zweiten Garten des Lebensraums Diakonie: Am Kalkberg können sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Herberge plus ins Grüne zurückziehen. „Die meisten haben einen beschwerlichen, von Krankheit und Armut gekennzeichneten Lebensweg hinter sich“, sagt Michael Elsner. „Einsamkeit und Rückzug sind die Folge. Oftmals ist die Herberge der erste Ort in ihrem Leben, an dem sie zur Ruhe und inneren Einkehr kommen können.“

 

Um ihnen Tätigkeiten auch außerhalb der Einrichtung zu ermöglichen, wird die Fläche unter Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohner daher zu einem „Lebensgarten“: mit einem Teich, zwei Hochbeeten und einem von Wildblumen gesäumten Ruheplatz. 

 

Die neue Tischtennisplatte bringt Bewegung in den Schrebergarten des Stövchens: Ein lang gehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Hier spielen BesucherInnen und Fachkräfte gemeinsam „Runde".

 

   
   

 

Die gute Seele Bardowicks hat eine neue Fee

Claudia Kenter hilft mit bei „Lydias Haus“: Second-Hand-Laden und Mehrgenerationentreff  

 

Bardowick. Schätzchen gibt es immer wieder: So versteckt sich zwischen all den Tellern und Tassen durchaus auch mal eine Kaffeekanne der Porzellanmanufaktur Fürstenberg in den Regalen von „Lydias Haus“. Die Pieperstraße 9 in Bardowick ist aber nicht nur für Überraschungen in ihrem Spendenlädchen gut, sondern auch dafür, was hier sonst noch alles passiert: In „Lydias Haus“ treffen sich die Generationen und die Nationen. Erstmals konnte der Verein jetzt eine Teilzeitkraft zur Unterstützung einstellen.

 

„Unsere Ehrenamtlichen schaffen die anfallende Arbeit nicht mehr allein“, sagt Dietlind Kemmler, Gründerin und Initiatorin von „Lydias Haus“. Denn die Erdgeschosswohnung beherbergt nicht nur einen Laden, in dem es dienstags und donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr gut erhaltene Second-Hand-Ware gibt: Schuhe und Kleidung für Kinder und Erwachsene, Spiele und Bücher, CD’s und DVD’s, Hausrat und Trödel. 

 

Sie bietet in „Omas guter Stube“, dem Wohnzimmer von „Lydias Haus“, auch ein breites Programm für Jung und Alt an: Für Grundschulkinder aller Nationalitäten gibt es Unterstützung bei den Hausaufgaben und Freizeitvergnügen, für Senioren Kurse zu den Themen Computer und Handy, in Englisch und Fotobearbeitung. Außerdem treffen sich dort ein Bibelgesprächskreis und eine Handarbeitsgruppe.

 

„All das zu organisieren, übersteigt mittlerweile das, was unsere 29 Ehrenamtlichen leisten können“, sagt Dietlind Kemmler (75). „Wir sind daher überglücklich, dass wir eine Teilzeitkraft für 15 Stunden in der Woche einstellen konnten.“ Claudia Kenter heißt die neue gute Fee von „Lydias Haus“, ist 54 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. Sie koordiniert unter anderem die Ehrenamtlichen und behält den Überblick über die vielen gespendeten Waren im Laden. „Wir haben kaum Lagerkapazitäten“, erklärt Kenter. „Deshalb sind wir froh, wenn die Kleidung jahreszeitlich passt, die uns gebracht wird. Was nach einer gewissen Weile nicht verkauft wird, geht an eine Kirchengemeinde in Lauenburg und an weitere Gemeinden in Osteuropa.“  

 

Gegründet hat sich der Verein vor zehn Jahren aus dem Frühstückstreffen für Frauen heraus, finanzielle Unterstützung bekommt die Initiative von der Samtgemeinde und dem Flecken Bardowick. Da jeder Euro Gewinn aus dem Verkauf der gespendeten Waren laut Satzung an Kinderprojekte weitergegeben wird, war an die Einstellung einer Arbeitskraft eigentlich nicht zu denken. „Doch ohne eine solche Unterstützung hätte das Lädchen geschlossen werden müssen“, sagt Dietlind Kemmler.


In dieser Situation der Untersicherheit erlebte der Verein dann etwas, das man ein Geschenk des Himmels nennen könnte: Die Wohnungsgenossenschaft Lüneburg rief anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens ihre Mieter dazu auf zu entscheiden, welche zehn Einrichtungen in Lüneburg und Bardowick jeweils 10.000 Euro bekommen sollen. Und die Mieter entschieden sich unter anderem für „Lydias Haus“. „Wir sind überglücklich und sehr dankbar“, sagt Dietlind Kemmler. „Mit dieser Spende sind wir ein weiteres Jahr ohne Sorgen.“ 


Soll es danach weitergehen mit dem Lädchen, wird der Verein erneut auf Spenden angewiesen sein. Übrigens: Der Second-Hand-Laden ist offen für alle. Und im Dom zu Bardowick hängt noch bis Anfang August eine Ausstellung von Bildern zu Geschichten aus der Bibel, die Grundschulkinder in „Lydias Haus“ gemalt haben. Der Name des Projekts rührt von der biblischen Gestalt Lydia von Philippi her: Eine Purpurhändlerin, die den Apostel Paulus von Tarsus und seinen Begleiter in ihr Haus aufnahm und sich taufen ließ.

 

Dietlind und Konrad Kemmler sind froh, dass Claudia Kenter ihnen in „Lydias Haus“ hilft. Die Bank war ebenfalls ein Projekt des Hauses: Ein Bardowicker Zimmermann im Ruhestand fertigte sie mit Kindern von Lydias Haus aus einem auseinander gesägten Stuhl. 

 

Noch bis Anfang August hängt die Ausstellung mit Bildern im Bardowicker Dom, die Kinder in „Lydias Haus“ gemalt haben.

 

Jede Menge gut erhaltene Kleidung und Spielsachen für Kinder gibt es im Lädchen an der Pieperstraße 9 zu kaufen – wie groß der Geldbeutel der Käuferinnen und Käufer ist, spielt keine Rolle.

 

   

 

Frieden finden in der letzten Phase

Zwei Schwestern des St. Marianus Hospiz Bardowick lernen die Therapie mit Klangschalen. Das tut Körper und Seele gut.

Bardowick. „Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben. Das Loslassen von Menschen, an denen dein Herz hängt, ist wohl das schwerste im Leben, was es gibt.“ Im St. Marianus Hospiz in Bardowick müssen immer wieder Menschen loslassen: vom eigenen Leben und vom Leben geliebter Menschen. Wie sehr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Sterbenden und ihren Angehörigen dabei helfen, zeigt ein Blick in das Gästebuch. Denn der Eintrag von Beginn setzt sich folgendermaßen fort: „Da hilft, wenn es in einer warmen und geborgenen Umgebung geschieht.“

Warm und geborgen, diese Worte nutzen viele derjenigen, die sich in dem Buch im Eingang des Hauses nahe dem Bardowicker Dom für die Zeit ihrer Lieben im Hospiz bedanken. Verständnis, Würde und Respekt, Empathie und Hilfsbereitschaft, Geborgenheit und Zuwendung: All das haben die Menschen hier erlebt. „Dies ist eine unersetzliche und wertvolle Stätte, um Menschen in ihrer letzten Zeit eine würdevolle Begleitung zu geben.“ Und: „Es gibt keinen besseren Ort, um Frieden zu finden und auf die andere Seite des Regenbogens zu gehen.“

Eröffnet im Jahr 1998, zählt das Zentrum für Schwerkranke seit 2013 zwei Häuser: das erste am Schlöpkeweg und das zweite, neuere, direkt am Bardowicker Dom. Eine wichtige Rolle spielt der Förderverein St. Marianus Hospiz, denn fünf Prozent des Etats muss das Hospiz aus Spenden finanzieren, so will es der Gesetzgeber. Ohne Spenden wären die Häuser also nicht überlebensfähig. „Mit großer Freude und Dankbarkeit“ hat der Vereinsvorsitzende Hans-Henning Schulze daher von der Spende der Wohnungsgenossenschaft Lüneburg erfahren: 10.000 Euro erhält der Förderverein, weil die Mieterinnen und Mieter bei einer Aktion anlässlich des 100. Jubiläums der Genossenschaft für das Hospiz abgestimmt haben: Sie waren dazu aufgerufen zu entscheiden, welche zehn Einrichtungen in Stadt und Landkreis jeweils 10.000 Euro bekommen sollen.

Durch Spenden finanziert das Hospiz nicht nur seinen deutlich höheren Personalschlüssel als vergleichbare Einrichtungen, sondern seit vorigem Jahr auch eine eigene Köchin, die täglich frisch für die insgesamt 26 Patientinnen und Patienten kocht und auf individuelle Wünsche Rücksicht nimmt. „Das bedeutet eine große Lebensqualität in der letzten Lebensphase“, sagt Corina Klein, Leiterin der beiden Häuser.

Ein zweites Projekt, das das Team sich seit langem wünscht und das durch die Spende der Wohnungsgenossenschaft möglich wird, ist die Ausbildung zur Klangschalentherapeutin für zwei Schwestern sowie die Anschaffung von Klangschalen. „Die Anwendung tut den Menschen unheimlich gut, und fortan werden wir sie jederzeit einsetzen können, ohne einen Fremdtherapeuten bestellen zu müssen“, sagt Corina Klein. „Das ist wunderbar.“

Einrichtungsleiterin Corina Klein, Fördervereinsvorsitzender Hans-Henning Schulze und Pflegedienstleiterin Antje Weiß im Raum der Stille im St. Marianus II am Dom in Bardowick. (v.l.) Foto: Wohnungsgenossenschaft Lüneburg eG
Schwester Bianka stellt sich als Übungspatientin zur Verfügung. Foto: St. Marianus Hospiz Schwester Lisa macht eine Ausbildung zur Klangschalentherapeutin. Das tut Seele und Körper gut. Foto: St. Marianus Hospiz

 

Großer Umbau für die Hunde

Tierheim vergrößert die Quarantäneräume. Plus: Tierheimfest am 22. September

Lüneburg. Kommt ein Hund neu ins Tierheim Lüneburg , muss er zu allererst in die Quarantäne. Schließlich könnte er krank sein und seine Artgenossen anstecken. „Ohne die Quarantänestation können wir nicht arbeiten“, sagt Frauke Girus-Nowoczyn, Geschäftsführerin des Lüneburger Tierheims. Doch gesetzliche Auflagen zwingen sie, die Quarantäneräume erheblich zu vergrößern. Da die Arbeiten viel aufwendiger und teurer sind als gedacht, ist das Tierheim froh über einen unverhofften Geldregen: 10.000 Euro spendet die Wohnungsgenossenschaft Lüneburg anlässlich ihres 100. Geburtstags.

Von etwa fünf auf rund neun Quadratmeter müssen die Zellen laut Hundeverordnung im Niedersächsischen Tierschutzgesetz vergrößert werden. „Dafür müssen wir die Außenwände versetzen“, erzählt die Geschäftsführerin. Aber auch der Fußboden mit Estrich, die Abflüsse, die Fliesen, die Fußbodenheizung: Alles muss erneuert werden. „Aus dem Plan, das Nötigste zu machen, ist eine Komplettsanierung geworden“, fasst es Frauke Girus-Nowoczyn zusammen.

Als den Verantwortlichen dies klar wurde, war das ein „großer Schreck“, sagt Jan Pless, Vorsitzender des Tierschutzvereins Lüneburg und Umgebung. „Gleichzeitig sind die neuen Vorgaben gut fürs Tierwohl. Denn nach einer Operation zum Beispiel muss ein Hund manchmal bis zu acht Wochen in die Quarantäne: Da ist es gut, wenn der Raum entsprechend größer ist.“

Noch im August sollen die Arbeiten beginnen und maximal sechs Wochen dauern. Frauke Girus-Nowoczyn ist dankbar, dass die Handwerker so kooperativ sind. „Sie alle wissen, wie wichtig die Quarantänestation für uns sind und legen sich wahnsinnig ins Zeug, pünktlich und schnell zu sein.“

Dankbar ist man im Tierheim jetzt für die Spende der Wohnungsgenossenschaft an die Stiftung Lüneburger Tierheim. „Die 10.000 Euro können wir sehr gut gebrauchen für die Sanierung der Hundequarantänen“, sagt deren Vorsitzender Thomas Becker. Wer ebenfalls das Tierheim unterstützen möchte, kann dies schon ab zehn Euro im Monat tun: zum Beispiel mit einer Patenschaft oder der Mitgliedschaft im Tierschutzverein. Immer gesucht sind auch Gassigeher und Katzenkuschler.

Insgesamt 32 Plätze für Hunde hält das Tierheim vor, sie sind im Prinzip durchgängig voll belegt. Hinzu kommen 90 Plätze für Katzen und eine Kleintierabteilung. Dort leben zum Beispiel Kaninchen, Meerschweinchen, Zebrafinken, Kanarienvögel oder auch mal eine Albinoratte wie zurzeit. Selbst ein ausgeflogener rosa Kakadu ist hier schon abgegeben worden, konnte aber sehr schnell zurück nach Hause.

Zu einem Fest mit Flohmarkt, Rallye, Infoständen, Tombola und vielem mehr lädt das Tierheim Lüneburg für Sonntag, 22. September ein: Das Tierheimfest steigt von 11 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

 
 
   
   
   



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